Warum ist Datenschutz im Unternehmen wichtig?

Datenschutz ist absolut wichtig im Unternehme ( Bildquelle: Sergey Nivens– Bigstock® )

Es ist allgemein gesagt völlig unerheblich, ob es sich um die Daten von Mitarbeitern, Kunden oder Lieferanten handelt, der Datenschutz bzw. der datenschutzgerechte Umgang mit personenbezogenen Daten ist die Pflicht eines jeden Unternehmens. Dabei ist es unerheblich wie groß ein Unternehmen genau ist, der Datenschutz muss höchste Priorität genießen und seine Sicherung darf nicht vernachlässigt werden.

Es gibt einige gute Gründe für den Datenschutz

Fakt ist, dass Angelegenheiten wie der Datenschutz aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden können. Die Hauptintention ist zumeist, dass sich rechtskonform verhalten wird, um Strafen und Abmahnungen zu vermeiden. Die Unternehmen sollten sich allerdings nicht nur aus gesetzlichen Gründen um den Datenschutz kümmern, sondern auch aus Image-Gründen. Falls es nämlich zu einer unerlaubten Datenweitergabe an fremde Personen oder einem Datenverlust kommt, dann kann das zu einem Vertrauensverlust bei den Lieferanten und den eigenen Kunden führen. Für die wirtschaftliche Situation des Unternehmens wäre dies nur schwer zu tragen und würde Geschäftsbeziehungen einschränken. Zudem könnte es zu einer Klage von Kundenseite aus kommen, da vorher vertraglich geregelter Datenschutz nicht eingehalten wurde.

Die Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes müssen genau beachtet werden

Das Bundesdatenschutzgesetz regelt, wie Daten verarbeitet werden müssen. Verarbeiten meint hier vor allem das Speichern, Verändern, Versenden oder auch Löschen von Daten. Alle Unternehmen müssen, die hier enthaltenen Vorschriften beachten. Dabei ist es unerheblich wie groß das jeweilige Unternehmen ist. Insbesondere personenbezogene Daten, wie zum Beispiel der Name, Vorname, die Adresse, Bankverbindungen oder das Geburtsdatum sind hier gemeint.

Gerade die Mitarbeiterdaten oder auch die Daten, die zur Mitarbeitergewinnung gehören, müssen geschützt werden. Genauso essenziell ist natürlich der Schutz, der vorher erwähnten Kunden und Lieferanten. Natürlich gehören auch Finanzdaten oder weitere interne Daten des Unternehmens zu denen, die besonderen Schutzes bedürfen.

Der Schutz von Daten beginnt bereits bei banalen Dingen

Der Schutz diverser Daten, beginnt nicht erst bei denen mit der allerhöchsten Priorität, sondern fängt schon bei den vermeintlich weniger essenziellen Dingen an, wie beispielsweise Datenträgern, die nicht mehr zu gebrauchen sind oder auch dem Papierabfall. Diese Daten können nicht einfach in der Mülltonne entsorgt werden. Es muss dafür gesorgt werden, dass alte Datenträger mit einer dazu fähigen Software gesäubert worden sind, denn ansonsten könnten Daten, die nur gelöscht worden sind wiederhergestellt werden. Auch bei Dingen, wie der Werbepost muss aufmerksam gearbeitet werden, denn diese Art der Post enthält zumeist noch die eigene Kundennummer, Ausdrücke von bestimmten Entwürfen oder auch Zu- und Vornamen des Adressaten.
Im Papierabfall können auch Betriebsgeheimnnisse oder Kontodaten enthalten sein.
Auch vor einem Angriff aus dem Internet, z.B. durch Hacker, sollte man gefeit sein.

Datenschutz gut umsetzen

Da es sich beim Datenschutz um viele einzelne Bereiche handelt, die alle überwacht, kontrolliert und richtlinienkonform behandelt werden müssen, sollte man als Unternehmen sich hier Hilfe holen. Ein Beauftragter für externen Datenschutz im Unternehmen bietet professionelle Hilfe, er kontrolliert Abläufe der Datenvernichtung, aber auch deren Sicherung. Der Datenschutzbeauftragte sensibilisiert zudem die Mitarbeiter, damit auch diese vertrauenswürdig mit Kundendaten lernen umzugehen und berät bei professionellen Programmen für Firmen-Computer, zur Absicherung von Daten vor ungewollten Zugang.

 

 

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